nach dem nachkrieg – Gedichte (Buchvorstellung am 31. Januar)

Mit „nach dem nachkrieg“ legt Gerald Fiebig seinen ersten Gedichtband seit mehr als 10 Jahren vor. Der Band erscheint im Kölner Verlag „parasitenpresse“, der sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 einen Namen gemacht hat als Adresse für anspruchsvolle Lyrik-Editionen in ungewöhnlicher Ausstattung.

Mitherausgeber der „parasitenpresse“ ist Adrian Kasnitz (*1974). Er schreibt Lyrik und Prosa und wurde u.a. mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln und dem GWK-Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Zuletzt erschien der Roman „Bessermann“. Gerald Fiebig (*1973) lebt in Augsburg als Lyriker, Audiokünstler und Leiter des Kulturhauses abraxas. Dieses befindet sich in einem ehemaligen Offiziersheim der NS-Wehrmacht, das später von der US-Armee und seit 1995 von der Stadt Augsburg genutzt wird. Das Gebäude und seine Geschichte sind Thema der Gedichte in „nach dem nachkrieg“.

Am 31. Januar (einem Datum, das in Kasnitz’ Roman eine besondere Rolle spielt) stellen Fiebig und Kasnitz ihre aktuellen Bücher mit einer gemeinsamen Lesung vor – um 19:30 Uhr in der Bücherinsel Pfersee, Augsburger Straße 15 1/2, 86157 Augsburg (Straßenbahn Linie 3, Haltestelle Eberlestraße). Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 4,- Euro, an der Abendkasse 5,- Euro.

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Pulsar / Evélotion / No recordings

Gerald Fiebig (1973–)
Pulsar (2011, UA)

Gerald Fiebig (1973–)
Evélotion (2015, UA)
Unter Verwendung von Aufnahmen aus dem Archiv von Luc Ferrari (Cliquetis rythmique machine. Créamaille 88 – son industrie accélération et decélération. Créamaille 88 – machine en marche passant de gauche à droite. Labyrinthe portrait – les grenouilles. Grillons et ambiance calme dans la soirée) und Fahrradklingeln aus der Sammlung der Bikekitchen Augsburg (www.bikekitchen-augsburg.de)

Gerald Fiebig (1973–)
No recordings (2007, UA)

DIE !VIER elusive – playful – modern

Bereits zum vierten Mal präsentiert die Augsburger Gesellschaft für neue Musik in ihrem open stage- Konzert eine Auswahl der Augsburger Szene in einem offenen, weiten Spektrum der ästhetisch variantenreichen Spielarten von Gegenwartsmusik.

Musik von John Cage, Fabrizio De Rossi Re , Richard Heller, Stephan Marc Schneider u.a.

Mitwirkende: Iris Lichtinger, Markus Mehr, Gerald Fiebig, das AJE- Kollektiv, Stefan Barcsay, Harald Lillmeyer, Christian Z. Müller, Sebastian Hausl, Stefan Schulzki .

Tickets zu 15 bzw erm. 12 Euro
unter (0821) 324 4155
oder tickets@jetztmusik-augsburg.de
sowie an der Abendkasse

INFO: http://www.jetztmusik-augsburg.de

Eine Veranstaltung von jetzt: Musik! AGNM e.V. in Kooperation mit dem H2- Zentrum für Gegenwartskunst .

Gerald Fiebig: „Stördämpfung“ (Beatrice Ottmann – Stimme, Stefan Schulzki – Klavier und Elektronik)

Samstag, 18.6.2016
17:00 Uhr

Schwere Reiter
Dachauerstr. 114 | München
Tram 12, 20, 21, Bus 53 – Leonrodplatz

#MGNM20Gastspiel

Musiker aus Augsburg spielen Werke von Augsburger und Münchner Komponisten: Ein Austauschprojekt mit der Augsburger Gesellschaft für Neue Musik.
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Münchner Gesellschaft für Neue Musik

Genaues Programm und Besetzung unter:
www.mgnm.de

Architektur – Orchester (Sa, 27.09.2014 in Augsburg)

Konzert: Samstag, 27. 09. 2014, ca. 21:00 h
Annahof Augsburg („Open Air“)

Als reine Klanginstallation 26.-28.09.

Architektur-Bild-Musik-Klang-Installation. Eine 3-geschossige begehbare Gerüststruktur wird mit Utensilien, Objekten und Materialien aus dem Bauspektrum möbliert, und farbig illuminiert. Parallel wird die Installation mit einer elektronisch generierten Klangschicht aus ebenfalls auf dem Gerüst befindlichen Lautsprechern zunächst relativ leise beschallt. Zu einer bestimmten Zeit fangen bis zu 10 Musiker an, Instrumente auf das Gerüst zu schaffen, und improvisieren maximal 40 Minuten nach einem vagen Schema. Gleichzeitig wird ein Standbildfilm zu architektonisch und urbanistisch relevanten Themen auf den Zugangswürfel zum Parkhaus projiziert. Die umliegenden Gebäudefassaden sind ebenfalls illuminiert. Nach 40 Minuten improvisiertem akustischem Zuspielen reduziert sich der Klanganteil wieder auf die elektronischen Grundgeräusche. Absicht ist es, Architektur, Musik und Stadt zueinander in Beziehung zu setzen, und auch Dissonanzen in beiden Bereichen zu vermitteln.

Harry Alt, Schlagzeug
Markus Bernhard, Pauken
EMERGE, Elektronik
Gerald Fiebig, Elektronik
Sebastian Hausl, Schlagwerk
Harald Lillmeyer, E-Gitarre + Devices
N.N. Posaune
Florian Mayrhofer, Sousaphon
Christian Z. Müller, Tubax, Architektur, Installation, Idee
Josef Reiter, Tuba