Gerald Fiebig: Forbidden Transport

„Forbidden Transport“ is an original composition created for the CD „Seltene Erden“ curated by Denise Ritter for DEGEM. Please find her liner notes below.

„Forbidden Transport“ ist eine Originalkomposition für die CD „Seltene Erden“, für die DEGEM kuratiert von Denise Ritter – unten findet sich ihr Begleittext.

Seltene Erden

We define 17 metals as rare earth elements which, based on their specific characteristics, became indispensable raw materials for high tech products such as smartphones, notebooks and plasma displays. They are utilized in motors and generators for electric and hybrid vehicles, in wind turbines, catalytic converters, energy saving lamps, photo cameras, and last but not least in loudspeakers. Their extraction is expensive, costly, and has devastating ecological consequences. Apart from the destruction of landscapes, the metals, which appear always amalgamated with other ores or minerals, need to be extracted with huge chemical efforts and generate radioactive waste. Global economic interdependencies are added to that. Presently 90% of the rare earth elements extracted worldwide come from China, which thus rules the market and can dictate the prices. Closely related to this questions about human rights and democracy are raised.
The DEGEM CD 12 Seltene Erden reflects very different approaches in electroacoustic reaction to this range of topics and thereby mirrors the participating artists’ varied reception of the set of problems.

Als Seltene Erden bezeichnet man 17 Metalle, die aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften zu unverzichtbaren Rohstoffe für Hightech-Produkte wie Smartphones, Notebooks und Plasmabildschirme geworden sind. Auch in Motoren und Generatoren für Elektro- und Hybridfahrzeuge, in Windkraftturbinen, Katalysatoren, Energiesparlampen, Fotoapparaten und nicht zuletzt in Lautsprechern finden sie Verwendung. Ihre Gewinnung ist teuer, aufwändig und hat verheerende ökologische Auswirkungen. Abgesehen von der Zerstörung von Landschaft müssen die stets im Verbund mit anderen Erzen und Mineralien auftretenden Metalle unter großem chemischen Aufwand und unter Erzeugung radioaktiver Abfälle extrahiert werden. Hinzu kommen globale ökonomische Abhängigkeiten. Momentan stammen über 90% der weltweit geförderten Seltenen Erden aus China, welches damit den Markt beherrscht und die Preise bestimmen kann. Eng damit verbunden stellen sich Menschenrechts- und Demokratiefragen.
Die DEGEM CD 12 Seltene Erden reflektiert sehr unterschiedliche Ansätze, mit denen elektroakustisch auf diesen Themenkomplex reagiert wurde, und spiegelt damit die unterschiedliche Rezeption der Problematik durch die beteiligten KünstlerInnen wider.

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